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Unsere Heimat: Landrat bringt Haushalt ein, Rothmund siegt in Eichenzell, Trauer um Dagmar Dregger

Liebe Leserinnen, liebe Leser, in der letzten Ausgabe des Newsletters „Unsere Heimat“ in diesem Jahr berichten wir aus der jüngsten Kreistagssitzung, nennen Details aus dem jüngst in Wiesbaden beschlossenen „Baupaket 1“ und freuen uns über den Wahlsieg von Johannes Rothmund in Eichenzell. Gleichzeitig betrauern wir den Tod von Dagmar Dregger, die im Alter von 97 Jahren verstorben ist. 

Wir danken Ihnen für das lebhafte Interesse an diesem Newsletter. Möge das Licht der Weihnacht Ihnen Hoffnung schenken, Frieden ins Herz legen und uns stärken für alles, was vor uns liegt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien frohe Weihnachtstage sowie Gottes Schutz und Begleitung im neuen Jahr.

Investitionen trotz schwieriger Rahmenbedingungen – Landrat bringt Haushalt 2026 ein

Mit der Einbringung des Haushalts 2026 hat Landrat Bernd Woide deutlich gemacht, wie herausfordernd die finanziellen Rahmenbedingungen für den Landkreis Fulda bleiben. Trotz eines defizitären Ergebnishaushalts und stark steigender Ausgaben im Bereich der sozialen Sicherung setzt der Landkreis klare Prioritäten für die Zukunft. Wir unterstützen diesen Kurs ausdrücklich: Verantwortungsvoll wirtschaften und zugleich gezielt investieren – das ist der richtige Weg in schwierigen Zeiten.

Besonders wichtig ist aus Sicht der CDU, dass die Kreisumlage auch 2026 stabil bleibt und weiterhin die niedrigste in ganz Hessen ist. Damit entlastet der Landkreis bewusst seine Städte und Gemeinden und erhält deren finanzielle Handlungsfähigkeit. Ergänzend profitieren die Kommunen von Fördermitteln etwa aus dem Kreisausgleichsstock, der Schwimmbadförderung, der Innenentwicklung und dem Radwegebau. Diese Unterstützung stärkt unmittelbar den ländlichen Raum und kommt direkt den Bürgerinnen und Bürgern zugute.

Gleichzeitig investiert der Landkreis weiterhin kräftig in seine Zukunft: Rund 78 Millionen Euro sind für wichtige Projekte vorgesehen – wie immer mit einem klaren Schwerpunkt auf Schulen, Breitbandausbau und Kreisstraßen. Gerade Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Digitalisierung sind aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion unverzichtbar, um den Landkreis Fulda auch langfristig leistungsfähig, lebenswert und wirtschaftlich stark aufzustellen.

Wohnungsbau wird deutlich vereinfacht

Der Hessische Landtag hat das „Baupaket I“ beschlossen – eine umfassende Reform der Hessischen Bauordnung, mit der der Wohnungsbau deutlich vereinfacht, Verfahren beschleunigt und Kosten reduziert werden.

„Mit der überarbeiteten Bauordnung setzen wir wichtige Impulse, damit Bauen wieder einfacher wird“, sagt unser Landtagsabgeordneter Sebastian Müller: „Gerade bei uns im Landkreis Fulda wollen viele Menschen bauen, doch sie scheitern oft an Bürokratie oder den Kosten. Wer etwa ein Dachgeschoss in Hilders ausbauen oder ein kleines Mehrfamilienhaus in Eichenzell errichten möchte, hat es künftig deutlich leichter. Gerade für junge Familien oder mittelständische Investoren kann das den entscheidenden Unterschied machen.“

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

· Bauen im unbeplanten Innenbereich: In Gebieten, wie zum Beispiel alten Ortskernen, die vor den 1960er Jahren entstanden sind, entfallen künftig aufwendige Baugenehmigungsverfahren. Stattdessen genügt ein vereinfachtes Freistellungsverfahren. Voraussetzung ist, dass sich das geplante Gebäude in die Umgebungsbebauung einfügt. Behörden dürfen nur in Ausnahmefällen eingreifen.

· Dachausbau und Aufstockung: Der Ausbau von Dachgeschossen oder eine Aufstockung bestehender Wohnhäuser wird einfacher. Das ist ein großer Vorteil für Familien mit Platzbedarf oder Investoren, die Flächenpotenziale im Bestand nutzen möchten.

· Reduzierte Abstandsflächen: Der Mindestabstand zur Grundstücksgrenze wird von 3 Meter auf 2,50  Meter gesenkt. So können vorhandene Fläche effizienter genutzt und Grundstücke besser nachverdichtet werden.

· Mehr genehmigungsfreie Vorhaben: Kleinere Baumaßnahmen zum Beispiel Carports, Garagen, Anbauten können künftig ohne formelle Genehmigung realisiert werden.

· Genehmigungsfreie Abbruchmaßnahmen für Gebäudetypen 1 und 2: Durch die Einführung der generellen Genehmigungsfreiheit von Abbruchvorhaben werden diese vollständig aus der Genehmigungspflicht ausgenommen und durch eine Anzeige bei der Bauaufsicht ersetzt.

· Unterstützung für zukunftsweisendes Bauen: Die Bauordnung enthält nun explizite Abweichungsmöglichkeiten für experimentelle und vereinfachte Bauweisen, wie sie beim sogenannten Gebäudetyp E erprobt werden. Dieser steht für „einfaches Bauen“, das auf überzogene Standards verzichtet und sich auf das Wesentliche konzentriert.

· Vereinfachungen bei Photovoltaik: PV-Anlagen dürfen künftig auch ohne Abstand zu Brandwänden auf Reihenhäusern und Doppelhaushälften installiert werden – unabhängig vom Brandverhalten. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit und fördert die Energiewende.

· Schnellere Verfahren durch Vollständigkeitsfiktion: Bauämter müssen innerhalb eines Monats die Vollständigkeit eines Antrags prüfen. Erfolgt keine Rückmeldung, gilt der Antrag automatisch als vollständig. Nachforderungen sind dann ausgeschlossen.

· Reduzierte Stellplatzpflichten bei kleineren Umbauten im Bestand.

Die Änderungen sind mit Veröffentlichung in Kraft getreten. Weitere Erleichterungen, insbesondere zur Digitalisierung und zur Stärkung des ländlichen Bauens, sollen in einem zweiten Baupaket folgen, das für 2026 angekündigt ist. Daneben sind auch Vereinfachungen im Denkmalschutzrecht geplant.

Rothmund bleibt Bürgermeister in Eichenzell

Johannes Rothmund bleibt Bürgermeister von Eichenzell. Mit 51 Prozent setzte sich unser Kandidat bei der Wahl am 7. Dezember gegen Lutz Köhler durch. 

Johannes geht somit in die zweite Amtszeit und kann seine erfolgreiche Arbeit aus den vergangenen Jahren fortsetzen. Am Wahlabend versprach er, sich weiterhin für Eichenzell und alle Ortsteile einzusetzen. Rothmund: „Jetzt beginnt die Arbeit für die nächsten Jahre: mit Erfahrung, Mut und Verlässlichkeit, mit einem klaren Blick auf das, was wirklich zählt – für Familien, für unsere Infrastruktur, für Sicherheit, für Lebensqualität und für ein Miteinander, das trägt.“ Wir sind überzeugt davon, dass ihm das gelingen wird.

Unser Dank gilt auch den Mitgliedern der CDU Eichenzell, die Johannes großartig unterstützt haben. Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Dieser Wahlsieg verleiht ganz sicher Rückenwind für die Kommunalwahl am 15. März.

Dagmar Dreggers Tod macht uns traurig

Im November 2022 besuchte der heutige Bundeskanzler Friedrich Merz gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Brand, Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld und dem Ersten Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt die nun verstorbene Dagmar Dregger. Foto: Hendrik Urbin/OSTHESSENINEWS

Der Tod von Dagmar Dregger macht uns traurig. Die Witwe von Alfred Dregger, früherer Fuldaer Oberbürgermeister und Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ist im Alter von 97 Jahren verstorben. „Mit dem Tod von Dagmar Dregger verliert Fulda eine starke Frau, eine selbstbewusste Persönlichkeit mit Stil, die bis ins hohe Alter mit großem Interesse und analytischer Klugheit das Geschehen begleitete“, sagt unser Bundestagsabgeordneter Michael Brand. 

Dagmar Dregger gehörte als Abgeordnete der CDU von 174 bis 1989 dem Fuldaer Kreistag an. Von 1974 war sie Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss und von 1974 bis 1989 Mitglied im Ältestenrat. Von 1977 bis 1989 war sie außerdem stellvertretende Kreisvorsitzende. 

Mit Dagmar Dregger verliert der Landkreis Fulda einen aufrichtigen Menschen und eine Politikerin, die sich für die Belange ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger stets vorbildlich eingesetzt hat. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.  

Unser Ausflugstipp

In jeder Ausgabe unseres Newsletters gibt es von einem unserer Mitglieder einen Ausflustipp. Diesmal empfiehlt Landtagsabgeordnete Thomas Hering den Krippenweg in Großenlüder.

Meine Empfehlung ist der liebevolle und lehrreiche Krippenweg, der quer durch den weihnachtlich geschmückten Kernort Großenlüder für unterhaltsame Bewegung an der frischen Luft sorgt.

Von der B254 über die Abfahrt Großenlüder Ost führt die weitere Anfahrt direkt zum Amtshaus in der Ortsmitte, zugleich Startpunkt mit ausliegenden Lageplänen. Parkplätze sind rund um die unweit gelegene Burgpassage vorhanden.

Alle zwei Jahre lädt der Kultur-, Heimat- und Geschichtsverein Großenlüder dazu ein, beim etwa eineinhalbstündigen Rundgang weihnachtliche Botschaften und traditionelles Engagement zu erleben. Auch nachdenklich stimmende Exponate und vielfältigste Dekorationen in vielen Ecken und Fenstern bereichern. Der Gewerbeverein Großenlüder trägt mit festlich geschmückten Tannenbäumen zur besonderen Stimmungslage auch bei Dunkelheit bei.

Auch weitere Anreisen lohnen sich, zumal Exponate der internationalen Krippensammlung, regionale Werke und Leihgaben für Vielfalt und Abwechslung sorgen und reichhaltiges Bildungspotential bieten. Kurzbeschreibungen an den jeweiligen Stationen. Das Erlebnis wird durch zusätzliches Engagement der Anlieger im liebevoll gestalteten Birkenweg ergänzt, der sich in dieser Zeit "Engelweg“ nennt.

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